Freitag, 3. Februar 2012

Wellness für Körper und Seele -Saunaregeln

Bei diesen Temperaturen wünscht man sich doch an einen Ort, an dem es mollig warm ist. Mir fällt da spontan die Sauna ein.


Ich bin ein großer Saunafan, in letzter Zeit habe ich in verschiedenen Zeitungen Artikel zu diesem Thema gelesen und nun möchte ich euch eine kleine Zusammenfassung präsentieren.

Für die unter euch, die ebenfalls gerne in die Sauna gehen, wird es nichts Neues sein, für die die allerdings noch nie in der Sauna waren, ist es vielleicht eine kleine Anregung, es mal auszuprobieren.

In Bezug auf Sauna war ich beispielsweise ein absoluter "Spätsünder", ich habe die Sauna erst 2008 für mich entdeckt und inzwischen gehe ich regelmäßig, egal ob Sommer oder Winter.

Saunaregeln:

1. Für einen Saunabesuch ausreichend Zeit mitbringen. Mindestens 2 Stunden.

2. Nur gesund in die Sauna. Ist erstmal eine Erkältung im Anflug, nutzt der Saunabesuch auch nicht mehr. Es bedeutend eher zusätzlichen Stress für den Körper und die Erkältungssymptome werden noch verstärkt.

3. Vor dem ersten Saunagang empfiehlt es sich zu duschen, damit der "Fettfilm" von der Haut geht. Dieses bewirkt, dass sich die Poren in der Sauna leichter öffnen.

4. In Deutschland wird in der Regel nackt in die Sauna gegangen.
In der Sauna das Liegetuch ganz unterlegen. Dieses ist zum einen hygienischer und zu anderen schützt es das Holz der Saunabänke.

5. In der Sauna steigt die wärme Luft nach oben, daher ist es auf den unteren Bänken nicht so heiß, wo auf den oberen. Ein ungeübter Saunagänger, sollte sich somit lieber seinen Platz in den unteren Reihen suchen.

6. Ein Saunagang dauert in der Regel 8-15 Minuten. Dabei sollte man auf seinen Körper hören, und gegebenfalls die Sauna vorzeigt verlassen, wenn der Kreislauf schwach macht oder sich unwohl fühlt. Der Körper ist nicht jeden Tag gleich.

7. Es empfiehlt sich, sich in der Sauna hinzulegen, damit der ganzen Körper in einer "Temperaturzone" ist, dabei ist es egal ob man auf dem Bauch oder auf dem Rücken liegt. Eine andere empfohlene Sitzhaltung ist der Kutschersitz, wobei ich der Meinung bin, jeder kann so sitzen oder liegen wie er es als angenehm empfindet, sofern kein Schweiß auf die Saunabänke kommt.

8. Es gibt verschiedenen Saunen zwischen 60-100 C. Auch die Hitze ist in jeder Sauna unterschiedlich, man unterscheidet zwischen trockener und feuchter Hitze.
Die feuchte Hitze entsteht durch Aufgüsse (es wird Wasser oder Eis  mit oder ohne Duft, über die Sauna Steine gegossen) diese können sowohl durch einen elektrischen Saunaofen oder durch den Saunameister gemacht werden. In den öffentlichen Saunen ist es in der Regel verboten, eigenmächtig Wasser oder Eis auf den Ofen zu geben.
Bei feuchter Hitze kann der Körper beideuten leichter und schneller schwitzen, als in der trockenen Hitze.

9. Zu den finnischen Saunen gibt es auch so genannte Dampfsaunen. In diesen ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch, dafür die Temperatur relativ niedrig.
Häufig werden dort verschiedene Anwendungen angeboten:
Salz: Peeling für die Haut, es entfernt die überschüssingen Hornschüppchen, versorgt die Haut mit Minaralien. Sollte allerdings nur auf gesunder, nicht frische rasierter Haut an gewannt werden.
Laist: Entfettet die Haut
Honig: Pflegt die Haut und gibt ihr das zurück, was sie durch Salz und Laist verloren hat.

10. 60C ist nicht gleich schonender für den Kreislauf. Es ist bedeutend Kreislaufschonender in Saunen ab 80 C zu gehen, und dort lieber kürzerer Zeit zu verweilen, als über längere Zeit in der 60C Sauna zu sitzen.

11. Aufguss: Vor dem Aufguss sollte man 5-8 Minuten in der Sauna vorschwitzen, nach dem Aufguss sollte man noch ein paar Minuten in der Sauna bleiben, damit der Körper "ausschitzen" kann.

12. Nach dem Saunagang sollte man nicht sofort kalt duschen oder in ein Tauchbecken steigen. Es empfiehlt sich erst ein paar Minuten in der frischen Luft  zu gehen, da der Körper nun Sauerstoff braucht. Danach den Körper durch kalten Duschen abkühlen, in der Regel braucht der Körper ungefähr so lange Zeit zum Abkühlen, wie der in der Sauna war. Das heißt allerdings nicht, dass man sich nach einem 10 Minütigen Saunagang 10 Minuten unter die kalte Dusche stellen soll.
Wenn man die Variante es Tauchbeckens zur Abkühlung vorzieht, bitte vorher den Schweiß abduschen. Ich glaube niemand möchte sich im Schweißwasser des Vorgängers abkühlen.
Nach dem Saunieren sollte man nicht heiß duschen, das läßt den Blutdruck rasant noch oben schnellen und führt häufig zu Kopfschmerzen nach dem Saunabesuch.

13. Nach dem Abkühlen bewirkt ein warmes Fußbad ein wohliges Wärmegefühlt, denn der Körper kommt dadurch zum vollständigen Temperaturausgleich.

14. Der Wechsel zwischen Warm und Kalt in der Sauna, trainiert das Immunsystem und die Blutgefäße.
Wobei zu bedenken ist, dass ein paar Saunagänge nicht vor jeder Erkältung schützen. Um den Körper wirklich widerstandsfähiger zu machen, muss man regelmäßig Sommer wie Winter in die Sauna gehen.

15. Dem Körper reichen 3 Saunagänge pro Saunabesuch, um seine gesundheitlichen Ziele zu erreichen. Mehr Saunagänge haben also keinen Nutzen, außer, dass sie Freude machen.

16. Es empfiehlt sich erst nach dem letzten Saunagängen eine Ruhepause einzulegen.

17. Zwischen den einzelnen Saunagängen sollte nichts getrunken werden, da sonst der Effekt des Entschlackungs unterbleibt.

18. Im Anschluss an den Saunabesuch, nicht mit Duschgel duschen, da die Haut bereits nach dem Saunieren, komplett gereinigt ist. Das Duschgel würde in diesem Fall nur den Schutzmantel der Haut angreifen. Es empfiehlt sich den Körper nach der Sauna mit Cremes oder Ölen zu verwöhnen, da die Poren nun geöffnet und sauber sind, um die Pflegestoffe optimal aufnehmen zu können.

19. Saunamythos: Sauna macht Schlank. Diese Aussage stimmt nicht. Die Waage zeigt zwar nach dem Saunabesuch weniger an. Dieses ist aber nur das fehlende Wasser, was sich der Körper wieder holt.

Eure Angelina

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