Sonntag, 29. November 2015

fuse: UV-Lack - "elec-tric or treat"

Heute möchte ich euch das UV-Lack System von fuse genauer vorstellen, vielleicht könnt ihr euch ja noch an die kleinen Würfel erinnern, die es im Sommer bei Müller zu kaufen gab.


Und wenn ihr sie wie ich in den Händen hatte, habt ihr sie sicher genau so wie ich zurückgestellt mit dem Gedanken "Hilfe, die sind aber teuer."

Und so krabbelte ich sie bei jedem Müller Besuch an und blieb aber tapfer, obwohl ich schon sehr neugierig war.
Ein UV-Lack der ohne Unter- und Überlack auskommt und so die Nägel in Blitzzeit fertig sein läßt, würde ich ja schon gerne ausprobieren.

Als dann Anny jetzt mit dem neuen System auf den Markt kam, fiel mir dieses fuse Set wieder ein, Anny brüstete sich ja mit absoluter Neuheit, was es wie man hier nun sieht nicht ist.
Und wie es manchmal so ist, stolperte ich gerade zu dieser Zeit im Schnäppchenschloss über die angebotenen Sets und Lacke.

Kennt ihr das Schnäppchenschloss schon? Hierbei handelt es sich um einen Shop, der bei dem man ganz günstig Nagellacke und andere Sachen kaufen kann. z.B. gibt es dort das fuse Set für 6,50 Euro und weitere fuse Lacke für 3 Euro.
Ich mußte nicht lange überlegen und bestellt einfach alles was mir aus dieser Reihe gefiel.

Da ich Neugierig auf die kleine Lampe war, bestellt ich eben auch ein Set. Wer allerdings so wie ich schon andere UV-Lampen hat, kann das Set ruhig links liegen lassen.

Folgende Produkte befinden sich im Starter Set:


  • UV- Lampe inkl Kabel
  • Feile
  • Rosenholzstäbchen
  • Zelletten
  • Cleanser
  • 1x UV Lack in Wunschfarbe
  • Anleitung

Das tolle an der dieser kleinen Lampe ist, dass man sie sowohl am PC via USB, als auch über eine Steckdose verwenden kann.


Wie wendet man das fuse System an und was ist das denn genau?
Für die von euch, die schon häufiger hier mitgelesen haben, wissen, dass ich von Zeit zu Zeit sehr gerne sogenannte UV-Lacke trage.
Im Gegensatz zu normalen Lacken halten sie so lange, bis man sie selber entfernt und könnten so eben locker 3 Wochen auf den Nägel bleiben. Dann sind sie in der Regel nicht mehr schön, da sie einfach schon zu weit rausgewachsen sind.

Durch den etwas dickeren Lack wird der Naturnagel optimal stabilisiert und bei anderen Systemen hat man einen Glanz wie beim Tragen von Gelnägeln.

Anders als normale Lacke trocknen UV-Lacke nicht an der Luft, sondern nur in sogenannten UV-Lampen. Sobald Lack in der Lampe ausgehärtet ist, kann man sofort wieder alles machen.
In der prallen Sonne sollte man aber auch nicht damit arbeiten, denn auch dort ist UV Licht enthalten.

Soviel zur Theorie, nun zur Praxis.
Das fuse System kommt ohne Base- und Topcoat aus und besteht nur aus dem Farblack, was das ganze eben so schnell macht.
  1. Laut Anleitung soll der Nagel vor der Anwendung angeraut werden, wie so oft, habe ich dies nicht getan, zumal mein Ziel der Haltbarkeit nie die vollen 3 Wochen sind - ohne feilen ist es gesünder für den Nagel, zumindest auf Dauer.
  2. Nun wieder der Nagel mit dem Cleanser abwischt, dies macht den Nagel fettfrei und entfernt Staubrückstände.
  3. Jetzt geht es schon an den Farblack, dieser wird auf den Nagel aufgetragen, allerdings immer nur an einem Nagel, der dann gleich für 30 Sek. in die Lampe kommt. Bereits nach den 30 Sek. ist der Nagel fertig. 
  4. Für alle die so wie ich immer sehr dünne Schichten lackieren, müssen diesen Schritt nocheinmal wieder holen.
  5. Und so lackiert man sich von Nagel zu Nagel und ist in guten 20-30 Minuten rundrum fertig, nun noch mit Cleanser abwischen (die klebig Schwitzschicht muss nämlich noch ab), und das Leben kann weitergehen.
Durch die Einsparung von Base- und Top Coat, der bei diesen Systemen ebenfalls in der Lampe ausgehärtet werden muss, geht das ganze wirklich ganz schnell.
Leider fehlt den Nägel für meinen Geschmack etwas Glanz, aber durch die Zeit Ersparnis sehe ich da gerne drüber weg.
Ansonsten mit ich mit dem System und dem Ergebnis sehr zufrieden.


Thema Entfernung:
Da es sich um einen UV-Lack handelt, kann man diesen nicht einfach mit Nagellackentferner entfernern, aber dennoch kann man sein Werk ohne großen Aufwand in einer ruhigen Minute relativ leicht wieder entfernen.

Hierfür gibt es z.B. von Oversa einen speziellen Entferner - gesehen bei Globus links im Bild.


Oder man nimmt reines Aceton aus dem Baumarkt, der blaue ebelin Nagellackentferner von dm tut es aber in der Not auch, dauert dann aber länger.

Die im Set enthaltende Feile hat eine schwarze Seite, die sehr rauh ist, hiermit die Lackoberfläche etwas anrauhen, damit der Entferner besser den Lack aufweichen kann.

Nun Wattepäd mit Entferner tränken und auf den Nagel platzieren, damit das enthaltende Aceton nicht so schnell verfliegt, mit Alufolie umwickeln.
Nach 5-15 Minuten fängt sich der Lack in der Regel an zu lösen und kann nach und nach vom Nagel genommen werden.

Wie die Entfernung genau geht, könnt ihr hier in diesem Blogpost nachlesen: KLICK

Wie gesagt, bin ich von diesem System doch sehr angetan und genieße nun meine lackierten Nägel ganz entspannt, ohne Angst vor Tipwear und Co und so lange wie ich eben möchte.

Eure Angelina

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